Am Donnerstag, 25. April 2019 führte Stadtrat Hubert Bernnat (SPD) interessierte Bürger*innen und Kommunalwahlkandidat*innen der Lörracher SPD-Ortsvereine von der Neumatt-Schule zum Stettemer Bahnhof und zum Schulcampus am Rosenfels. Bernnat ging dabei kurz auf die geschichtliche Entwicklung des Lörracher Ortsteils Stetten ein, von der Entwicklung der katholischen Exklave, in habsburgischem Besitz zu Vorderösterreich gehörend, infolge der Industrialisierung zum Arbeiterviertel im 19. Jh. und nach der Eingemeindung 1908 zum größten Ortsteil von Lörrach. Schwerpunkte des Rundgangs waren neben Stationen der Geschichte der Wohnungsbau, Verkehr und Bildung im ältesten Lörracher Ortsteil.
Kann Ihrer Meinung nach der Ausbau des ÖV helfen, die Verkehrslage in Lörrach zu verbessern?
Ja, unbedingt! Jeder, der sein Auto stehen lässt und stattdessen den ÖV nutzt, trägt zu einer Entlastung der Straßen und der öffentlichen Parkplätze bei und vermeidet zudem Park-Such-Verkehr. Und ganz nebenbei erzeugt er individuell weder Abgase noch Lärm. Damit möglichst viele Menschen den ÖV aber auch nutzen, muss er eine echte Alternative zum Auto bieten – also gut ausgebaut, preisgünstig und bequem sein.
Gemeinsam mit seinen Kandidatinnen und Kandidaten hat der SPD-Ortsverein Brombach seine Programmpunkte für die Kommunalwahlen in Brombach und Lörrach vorgestellt. Im Vordergrund steht eine positive Weiterentwicklung des Ortsteils für all seine Bewohnerinnen und Bewohner.
Die Eigenständigkeit des Ortsteils, mit dem Erhalt der Ortsverwaltung ist eines der Ziele der Brombacher. Der Ortschaftsrat mit seinen gewählten Vertreterinnen und Vertretern ist das Bindeglied zwischen der Stadtverwaltung und dem Ortsteil.
Herrn Adam wird empfohlen den Wirtschaftsteil der eigenen Zeitung vom 03.05. zu studieren. Dann dürfte ihm auffallen, dass dort - wissenschaftlich begründet von der Unternehmensberatung Roland Berger - andere Schlussfolgerungen zum Thema "Nahverkehrskostenentwicklung" gezogen wurden. Hier wird dargelegt, dass gut organisierter und mit neuester Technologie bestückter ÖPNV durchaus kein Zuschussgeschäft sein muss.
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