Für bessere Busverbindungen im Süden der Stadt

Veröffentlicht am 18.05.2021 in Pressemitteilungen

Für bessere Busverbindungen im Süden der Stadt

Die SPD-Fraktion begrüßt, dass wesentliche Punkte des SPD-Antrags für den Süden Lörrachs vom Busgutachten aufgegriffen wurden und bis zum Fahrplanwechsel im Dezember konkret ausgearbeitet werden sollen. Hierzu zählt die Verbesserung der Anbindung des Salzert und Stetten an die Kernstadt in einem Viertelstundentakt durch Aufspaltung der Linie 7. Ergänzend wird die Linie 17 nunmehr erstmals den Salzert über die Weiler Straße mit den Einkaufsmärkten, dem Gewerbegebiet Ob der Gass, der Neumattschule und Freien Evangelischen Schule anbinden und bis zum Hebelpark geführt. Die Umfahrung des Bahnübergangs in Stetten durch die Unterführung zur Vermeidung von Verspätungen infolge häufiger Schrankenschließzeiten und zwecks Anfahrt des Bahnhofs Stetten über die Basler Straße wird befürwortet. Ebenso die Gewährleistung kurzer Fußwege zum S-Bahnhalt Stetten.

Das Busgutachten bestätigt die Forderung der SPD, dass es für die Attraktivität des Stadtbusverkehrs auch auf die bequeme und effektive Erreichbarkeit von Einkaufsmöglichkeiten, Arbeitsplätzen, Schulen sowie der Kernstadt, ebenso ankommt, wie auf die Anbindung zur S-Bahn. Hierfür bedarf es einer übersichtlichen Linienführung und guten Taktung. Des Weiteren stützt das Gutachten die Notwendigkeit des Aufbaus von vier Mobilitätspunkten zur Verknüpfung aller Mobilitätsarten und Shared-Mobility-Angeboten (Carsharing, Bikesharing etc.) am Bahnhof Stetten, dem Lörracher Hauptbahnhof, dem S-Bahnhalt in Brombach und am Zentralklinikum, wie von SPD-Gemeinderätin Christa Rufer seit langem gefordert.

Die Linie 9 mit einem Shuttle-Bus fortzuführen wird mitgetragen, sofern ein barrierefreier Einund Ausstieg ermöglicht und von einem Busunternehmen betrieben wird. Der Shuttle-Bus bedarf nach Auffassung der SPD-Fraktion ebenfalls der Durchbindung in die Innenstadt um Umsteigezwänge von und nach Stetten Süd zu vermeiden. Ein Ortsbus nur für Stetten wird für wenig attraktiv erachtet.

Dass kein Bedarf für eine Linienführung vom Salzert über die Wallbrunnstraße bestehe, hält die SPD für unzutreffend. Die Überlandbusse nach Rheinfelden und Inzlingen können eine Stadtbuslinie nicht ersetzen, zumal diese nur tagsüber und nicht bzw. sehr selten an Sonn- und Feiertagen fahren. Auch verkennen die Gutachter, dass der Salzert am Berg liegt und die Bushaltestelle weit ab vom Wohngebiet an der Bundesstraße. Zudem geht es auch hier um die Anbindung an die Nahversorger in der Wallbrunnstraße und am Engelplatz.

Die SPD-Fraktion bedauert, dass im Zuge der Optimierungen die Chance, für eine Anbindung des Wölblinquartier, Obertüllingen und des Campus Rosenfels an das Stadtbusnetz mit einem einheitlichen 30-Minuten-Takt, statt mit dem Anrufsammeltaxi, nicht genutzt wird.

Im Hinblick auf einen serviceorientierten, klimaschonenden Ausbau des Stadtbusverkehrs sind nach Auffassung der SPD-Gemeinderatsfraktion weitere Anstrengungen notwendig. Dabei muss das Augenmerk insbesondere auf innovative Investitionen zur Verknüpfung aller Mobilitätsarten an definierten Mobilpunkten, der Einführung eines Fahrgastinformationssystem an Haltestellen und via App, kontaktfreier Bezahlmöglichkeit, systematisierter Pünktlichkeitskontrolle, ebenerdige Zu- und Ausstiege an den Haltestellen sowie eine Umstellung auf emissionsfreie Busse gerichtet werden.

 
 

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