SPD Brombach

SPD beantragt Trennung von Rad-, Fuß- und Autoverkehr

Veröffentlicht am 28.05.2024 in Pressemitteilungen

Nach Auffassung der SPD-Gemeinderatsfraktion bedarf die Radinfrastruktur der Verbesserung unter Berücksichtigung der Verkehrssicherheit und Belange aller Verkehrsteilnehmer. Zunehmend steigen Menschen aufs Velo um oder gehen zu Fuß. Dem trägt die vorhandene Infrastruktur derzeit zu wenig Rechnung, kritisiert SPD-Stadträtin Christa Rufer.

Die SPD brachte daher in der letzten Gemeinderatssitzung den Antrag ein, den Rad-, Fuß- und Autoverkehr in der Stadt baulich zu trennen und nur ausnahmsweise, wenn aus baulichen oder gesetzlichen Gründen eine Trennung nicht möglich ist, eine gemeinsame Nutzung der Verkehrswege zu erlauben. Weiter beantragt die SPD auf der Pendlerroute West entlang der Wiese, anlässlich der anstehenden baulichen Veränderungen, getrennte Rad- und Fußwege anzulegen, bessere Maßnahmen zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit für Fußgänger vorzusehen, Zebrastreifen oder Lichtzeichenanlagen zum sicheren Queren des Radweges über die Wiesebrücken und in die Wohngebiete anzubringen.

Begründet wird der Antrag damit, dass der Radverkehr und dessen Geschwindigkeit durch E-Bikes erheblich zugenommen haben, den Radlern oft Vorfahrt einräumt werde, ohne gleichzeitig den Schutz für Fußgänger zu verbessern. So sei etwa auf dem Radweg entlang der Wiese durch die Änderung der Vorfahrtsregelung und baulicher Maßnahmen zugunsten des Radverkehrs eine für alle Verkehrsteilnehmer gefährliche Rennstrecke entstanden, wie Anwohner in Haagen und Tumringen kritisieren. Fußgänger können herannahende Radler nicht rechtzeitig erkennen, während Radfahrer auf „ihrem Radweg“ schnell an ihr Ziel kommen möchten. Der Weg werde von Jung und Alt gerne zum Spazierengehen genutzt. Zudem müssen auf der Pendlerroute Zufußgehende und Radler den oft sehr schmalen Weg in beide Richtungen bis zur Grenze teilen. Es gibt kaum Ausweichstellen und die Sicht ist durch die teils kurvige Führung eingeschränkt. Hier, wie auf anderen Radwegen in der Stadt, komme es mangels Trennung der Verkehre zur Gefährdung von Fußgängern und Radfahrern. Durch eine bauliche Trennung des Rad-, Fuß- und Autoverkehrs sollten die Wege für alle Verkehrsteilnehmer zukünftig sicherer gemacht werden, fordert SPD-Stadträtin Christa Rufer. 

Der seit Jahren geforderte Radweg zwischen Haagen (Hauinger Straße) und Hauingen, ist auch Teil des Fraktionsantrages. Da weder ein Fußweg, noch ein Radweg existiere, würden hier Velofahrer stark gefährdet. Hier soll der Radverkehr vom Autoverkehr getrennt werden.
 

 

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